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Komfort für alle – Infobrief

2. April 2012

 „Behindertengerecht“ war gestern, heute ist „Komfortwohnen“

War „Barrierefreies Bauen“ bis Anfang der 90er Jahre noch ein absolutes Randthema, hat bis heute eine erstaunliche Entwicklung stattgefunden. Unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und mit der Entdeckung zahlungskräftiger älterer Menschen als Zielgruppe sind Angebote entstanden, die nicht mehr nur speziell für behinderte Menschen gedacht sind, sondern das Leben im Alter ganz allgemein angenehmer machen. Von hier aus war es nur noch ein kleiner Schritt hin zum „Komfortwohnen“ für alle. Auf Dinge, die heute noch luxuriös erscheinen, wird zukünftig niemand mehr verzichten wollen.

Es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass ein Großteil der Entwicklungsarbeit auf Impulse aus dem Handwerk zurückzuführen ist. Niemand sonst ist näher am Kunden, wenn es um den individuellen Möbel- und Innenausbau sowie die besonderen Anforderungen und Wünsche der Menschen geht.

Mit Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden und kreativer Umsetzung in Meisterqualität ist ein Markt entstanden, in dem der Fachhandwerker als Problemlöser und Wunscherfüller eine einzigartige Rolle spielt.
2030 wird bereits jeder dritte Bundesbürger über 60 Jahre alt sein und die Eigentumsquote von Seniorenhaushalten bei über 50 % liegen.

Die Industrie hat die Impulse aufgegriffen und bietet mittlerweile eine breite Palette passender Produkte und Artikel an, die Tischler und Schreiner sinnvoll und bereichernd in ihre Arbeit integrieren.
In einem Punkt sind sich alle Experten einig: „Barrierefreies Bauen und Komfortwohnen“ ist einer der aktuellen Megatrends mit beständigen Zuwachsraten in den nächsten Jahren.

Zielgruppen

Die Ansprache der Zielgruppen ist nicht immer ganz einfach. Für gesunde Menschen stellt der Umgang mit Behinderten und Menschen mit Gebrechen oder anderen körperlichen Einschränkungen oft die Überwindung einer gewissen Hemmschwelle dar. Dabei gehören für die Betroffenen selbst die Organisation ihres Lebens und die Gestaltung ihres Umfelds unter Berücksichtigung ihrer Einschrän- kung zum Alltag.

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Rollstuhl: Für viele ist er das Symbol der Behinderung schlechthin, für Menschen, die auf ihn angewiesen sind hingegen ist er der Inbegriff der Freiheit und Mobilität. Ein sachlicher Umgang mit dem Thema ist deshalb meist angemessen.

Der Weg zu Kunden und Aufträgen führt oftmals über den Architekten, der die entsprechenden Maßnahmen bereits in der Planungsphase berücksichtigen muss. Darüber hinaus ist es wichtig, bei der Kundenansprache und bei Marketingmaßnahmen auf die eigene Ausrichtung und das Angebot hinzuweisen und sich als kompetenter Fachmann für einen oder mehrere Themenbereiche/Zielgruppen zu präsentieren.

Hierfür bietet sich sowohl der öffentliche Bereich an, der ohnehin gesetzlich weitgehend geregelt ist , besonders aber der private Sektor.

Geeignete Ansatzpunkte sind:
– Neubauprojekte,
– Modernisierungen und
– Wohnungsanpassungen.

In der Regel werden Ihre Vorschläge auch bei (noch) gesunden Kunden Anklang finden, welche einfach nur vorausschauend und mit Hinblick auf das Alter planen oder die Vorteile komfortablen Wohnens schon jetzt genießen wollen. Breite Türen sind wichtig für Rollstuhlfahrer, aber auch Kinderwagen lassen sich dort deutlich bequemer hindurchschieben. Höhenverstellbare Waschtische kommen nicht nur älteren Menschen zugute, sondern auch Kindern.

 

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